Die Kirche im Dorf lassen

Am 28. Dezember 2016 von Peter Hurrelmann

 
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Die Kirche im Dorf lassen.

Schauen wir uns mal die 20.000-Seelenstadt Traunstein an. Dort hat man bereits Anfang der 1990er Jahre wegen geänderter Ansprüche und gewandeltem Verbraucherverhalten der Kunden begonnen, systematisch nach Instrumenten zur Standortförderung zu suchen, um weiterhin als attraktiver Einkaufs-, Wohn-, Urlaubs- und Wirtschaftsstandort wahrgenommen zu werden.

 

Es gab damals eine Fülle von Aktiven und Aktivitäten und genau, wie heute bei uns hier in Bad Honnef machte jeder das, was er für richtig hielt und keiner sah die gemeinsame Aufgabe. Es gab kein gemeinsames Konzept. Es gab keine Organisation, wo alles zusammenlief. Daher verstand man in Traunstein von Anfang an Stadtmarketing hauptsächlich als Koordination von Bündelung vorhandener, sowie dem Hinzufügen neuer Aktivitäten. Ein integrativer Ansatz, der bis heute aufgegangen ist und weiter professionalisiert wird. Derzeit setzt man zunehmend auf schnelle, elektronische Medien, da man erkannt hat, dass klassische Broschüren viel zu teuer sind und nicht über die notwendige Reichweite verfügen. Soziale Medien, wie Facebook, Instagram und Twitter aber auch QR Codes in der Stadt sprechen zusätzliche Zielgruppen an.

 

„Dem Stadtmarketing kommt bei uns eine zentrale Funktion als Mediator und Moderator in öffentlichen Diskussionen und Gesprächsrunden zu. Es ist Anlaufstelle zur Aufbereitung von Zahlen und Daten sowie Pfleger der innerstädtischen Netzwerke zu Bürgern, Unternehmen, Vereinen und Organisationen. Alle haben damit eine Plattform wo alles zusammenläuft und die dabei hilft, gemeinsam Projekte anzugehen, was sich letztendlich auf die positive Wahrnehmung unserer Stadt ausgewirkt hat.“ erläutert Traunsteins Bürgermeister Kösterke.

 

Die damals gegründete stadteigene Stadtmarketing GmbH besteht aus einem hauptamtlichen Geschäftsführer sowie einer Mitarbeiterin. Jährlich kommen Kosten in Höhe vom 100.000 Euro auf, von denen 67% die Stadt zahlt. Ein Förderverein, die Werbegemeinschaft, ein Zeitungsverlag sowie Sponsoren bringen die restlichen 33% auf. Das alles klingt schon mal spannend und aus meiner Sicht relativ unkompliziert. Aber ich schau mir weitere Beispiele an. Nächste Woche geht’s weiter. Ach ja, und ´nen guten Rutsch…

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