Social (Media) distancing?- Im Gegenteil!

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Am 28. Oktober 2020 von Katharina Göckel

 

Social (Media) distancing?

Frei nach dem Motto physical statt social distancing erleben die sozialen Netzwerke seit Anfang März einen enormen Aufschwung in den verschiedenen Teil- und Nutzungsbereichen.
Im folgenden Artikel würde ich Ihnen gerne die Gründe der ansteigenden Social Media Nutzung der Bevölkerung zur Zeiten der Pandemie näherbringen, sowie die Vor- und Nachteile, welche zu berücksichtigen sind, wenn Ihr Unternehmen in diesem Bereich aktiv werden möchte.

 

Ein Aufschwung im Nutzungsverhalten

Beinahe jeder Dritte gibt heute an, vermehrt eigene Onlinestories hochzuladen, bereits vorhandene Beiträge zu kommentieren oder Postings zu teilen.
Aufgrund dessen stieg die tägliche Smartphone Nutzungszeit, gerade in den durch die Pandemie stärker betroffenen Ländern wie China und Italien, um durchschnittlich elf bis dreißig Prozent und resultierte darauffolgend global bei Jugendlichen in einer Nutzungsdauer von durchschnittlich täglichen 193 Minuten.
Speziell in Deutschland ist der Zuwachs der Smartphone Nutzungszeit altersübergreifend, zweidrittel der Bevölkerung zwischen sechzehn und fünfundachtzig Jahren geben demnach an, seit Anfang der Pandemie aktiver im Internet zu sein als noch im vorherigen Jahr.
 

Gründe der ansteigenden Nutzung

Am Aufbau der herkömmlichen sozialen Medien wie Facebook, Instagram oder Twitter hat sich seit dem Beginn der Pandemie grundlegend nicht viel verändert, woher kommt also der plötzliche Andrang auf diese Plattformen?
Social Media ist ein stetig wachsender Pool an Informations- und Unterhaltungsquellen, welcher individuell durch wenige Klicks verändert- und angepasst werden kann und für die persönliche Selbstpräsentation essentiell ist.
Hierbei geht es also nicht grundlegend nur um Produktplazierungen, Werbung oder Ablenkung.
Mittlerweile informieren sich über 62 Prozent der Bevölkerung in Bezug auf aktuelle Geschehnisse, Hygienevorschriften oder Informationen des Bundesgesundheitsministeriums über digitale Informationskanäle.
Durch die Kontaktbeschränkungen, dem Ausfallen öffentlicher Events und des Wunsches nach Unterhaltung bietet gerade die digitale Welt einen Zufluchtsort für viele, ohne ein gesundheitliches Risiko einzugehen oder die Verbreitung des Virus zu fördern.
Um soziale Kontakte zu pflegen, und dem Alleinsein zu entkommen, nahm zudem der Unterhaltungswert der Medien zu, wodurch beispielsweise digitale Communities in spezifischen Interessenbereichen entstanden oder neue Apps wie TikTok mit einem Durchschnittswert von 3 Milliarden Stunden Nutzungszeit pro Woche in China viral gingen.
Durch vermehrtes Home-Office, Webinare oder Streams erlebten zudem Büro- und Bildungsapps sowie zahlreiche Messenger Dienste seit März einen Nutzungsanstieg von 82 Prozent.

 

Vorteile für Unternehmen

Doch was für Veränderungen und Vorteile bringen diese Verschiebungen in der alltäglichen Informationsbeschaffung für Unternehmen?
Vorweg ist festzuhalten, dass das Aufblühen der sozialen Medien durch die Pandemie viele Chancen für Unternehmen bereithält und einen Ort für beinahe grenzenlose Kreativität bietet.
Durch den gegebenen Raum für Selbstverwirklichung- und Präsentation zeigt ein Unternehmen eine hohe Anpassungsbereitschaft an die modernen Kommunikationswege und beweist Flexibilität darin, gewohnte und gängige Marketingstrategien zu ersetzen.
Durch die moderne Benachichtigungsfunktion sowie die konstante Aktualisierung dieser Plattformen entsteht eine authentische Kundennähe durch die direkte Reaktion auf Kundenfragen oder- sorgen, auch wenn der gewohnte face-to-face kontakt nicht gegeben ist.
Abschließend resultieren die steigenden Nutzerzahlen in sinkenden Kosten für Werbung, was sich beispielsweise an dem Rückgang von 50 Prozent in der Cost-Per-Click Werbung in Westeuropa verzeichnen lässt.

 

Nachteile für Unternehmen

Doch die vermehrte Nutzung der sozialen Medien birgt auch einige Nachteile.
Gerade am Beispiel der Pandemie wird durch die große Reichweite die schnelle Verbreitung von Verschwörungstheorien, shit storms und fake news sichtbar.
Zudem zeigt sich bereits bei 8,2 Prozent der Jugendlichen eine riskante Abhängigkeit von sozialen Medien, weshalb bereits eine Vorsorge für eine Mediensuchttherapie durch die Krankenkassen vorgesehen wird.

 

Ein abschließendes Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Zunahme der Nutzung von sozialen Netzwerken eine weitere essenzielle Verwirklichungs-und Werbemöglichkeit für Unternehmen bietet, wodurch diese eine hohe Anpassungsfähigkeit und Flexibilität an die digitalen Kommunikationswege beweisen, um mit ihren Kunden zu interagieren.
Unternehmen erzielen durch diese Form der modernen Selbstpräsentation generationsübergreifend garantiert eine höhere Aufmerksamkeit, Reichweite sowie Sichtbarkeit.
Die Verknüpfung eines sich stetig aktualisierten Auftrittes in den sozialen Medien, eines ansprechenden Onlineshops oder einer Website ist gerade in diesen digitalen Zeiten fundamental, um wettbewerbsfähig zu bleiben und eine unkomplizierte Kundennähe zu gewährleisten.

 

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